Johnny Friedlaender |
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Radierungen |
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| 1912 Gotthard Johnny Friedlaender wird in Pless, Oberschlesien als Sohn eines Apothekers geboren 1922 - 28 Besuch des Gymnasiums in Breslau 1928 Student an der Akademie der Bildenden Künste in Breslau, Meisterschüler bei Otto Mueller 1930 Übersiedlung nach Dresden. Ausstellungen von Gemälden und Radierungen in der Galerie J. Sandel und im Künstlerhaus 1932 Aufenthalt in Berlin und Reise nach Paris 1933 - 34 Verhaftung und Internierung in einem Konzentrationslager. 1935 - 36 emigriert in die CSSR. Lässt sich in Moraska Ostrava nieder. Erste Einzelausstellungen von Radierungen. 1936 verläßt die Tschechoslovakei und gelangt über Österreich, die Schweiz, Frankreich und Belgien nach Den Haag. Erste erfolgreiche Ausstellung in Den Haag, mit Radierungen und Aquarellen. 1937 läßt er sich zusammen mit seiner Frau, einer jungen Schauspielerin, als politischer Flüchtling in Paris nieder und stellt seine Radierungen in "L'Equipé" und "Matières et Formes" aus 1939 - 43 wird er in Paris interniert und in verschiedene Internierungslager überführt. 1944 beginnt einen Zyklus von 12 Radierungen mit dem Titel "Images du malheur" für den Verleger Sagile. Erhält Auftrag für Illustrationen von vier Büchern von Frères Tharaud der Académie Francaise. 1945 arbeitet er für die Zeitschriften "Cavalcade", "Carrefour" und andere. 1947 Illustration zu "Rêves Cosmiques". Regelmäßige Teilnahme am Salon de Mai (bis 1969). 1948 Freundschaft mit dem Maler Nicolas de Stael. Ausstellung in der Galerie Birch, Kopenhagen. 1949 erste Ausstellung in der Galerie La Hune, Paris. 1950 Friedlaender wird französicher Staatsbürger 1951 Teilnahme an der XI. Trienale in Mailand und an der Ausstellung moderner Kunst in Tokio. 1953 Einzelausstellunen im Museum von Neuchâtel, Amsterdamm (Galerie van Moers), Rom (Il Camino), Sao Paulo und Paris. Teilnahme an der Ausstellung französich - italienischer Kunst in Turin. 1957 Kamakura - Preis der Biennale Tokio,. 1959 viermonatiger Lehrauftrag der UNESCO am Museum für moderne Kunst in Rio de Janeiro. 1968 Reisen nach Puerto Rico, New York, Washington, verbunden mit Ausstellungen. Er erwirbt ein Haus in Burgund. 1971 Reise nach New York. Ausstellungen in New York, Bern, Mailand, Paris, Krefeld. Aussellung seiner Gemälde in der Far Gallery, New York. 1978 Retrospektive im Musée d'Art moderne de la Ville de Paris. 1982 Lovis Corinth - Preis in Regensburg. 1987 Retrospektive zum 75. Geburtstag in der Kunsthalle Bremen. 1992 Retrospektive zum 80. Geburtstag im Bundeskanzleramt Bonn 1992 stirbt Johnny Friedlaender in Paris |
"Enigme" (Rätsel), 1991 |
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